Runder Tisch: Mehrsprachigkeit und Recht in der Schweiz. Die Stimme der Studierenden
Am Nachmittag des Mittwochs, 12. November 2025, veranstaltete das Institut für italienische Rechtssprache an der Universität Bern die Veranstaltung «Mehrsprachigkeit und Recht in der Schweiz. Die Stimme der Studierenden». Das Treffen bot eine wichtige Gelegenheit zum Austausch zwischen italienischsprachigen und nicht italienischsprachigen Studierenden mit dem Ziel, die schweizerische Rechtswirklichkeit und die Bedeutung des Italienischen als Amtssprache und Dialogsprache zu vertiefen.
Nach den institutionellen Grussworten von S.E. Botschafter Gian Lorenzo Cornado, der hervorhob, dass die Beherrschung des juristischen Italienisch einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil sowie ein gemeinsames kulturelles Erbe darstellt, wurde der Abend von Prof. Dr. Iole Fargnoli eröffnet und von Dr. Jean-Luc Egger moderiert.
Im Zentrum der Diskussion standen die Studierenden (Celine Baumann, Giovanni Fetta, Paola Grübel, Cloé Mini, Mirjam Probst), die sich mit Fachleuten aus der Praxis austauschten, darunter die Rechtsanwälte Francesco Catenazzi, Raffaele De Vecchi und Matteo Simona. Im Verlauf der Debatte wurde die Bedeutung sprachlicher Präzision in Rechtstexten sowie der bewusste Einsatz neuer Technologien hervorgehoben, verbunden mit dem Hinweis, dass künstliche Intelligenz ein Instrument im Dienste sorgfältiger Übersetzungsarbeit bleiben und nicht zu deren Einschränkung werden soll.
Den Abschluss der inhaltlichen Reflexion bildete der Beitrag von Prof. Dr. Martino Mona, bevor die Veranstaltung bei einem Apéro in geselliger Atmosphäre ausklang.